Das Falsche. Kursiv. In Tüddelchen.

Vor einigen Tagen saß ich mit den Kindern auf dem Spielplatz. Wir hatten unsere Decke unterm Baum ausgebreitet, die Tochter schlief, der Sohn hatte eine Traube Weinbeeren in der Hand und plückte stolz eine Frucht nach der anderen vorsichtig ab, den Mund schon ganz voll.

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Die Ansprüche. Der Anderen. Die Eigenen.

Es gibt Tage, an denen drückt einen irgendwas nach unten. Der fehlende Schlaf vielleicht, die hängenden Wolken, die zu wenige Milch für zu viel benötigten Kaffee, das nie ganz verstummende Geschrei der Stadt. Es sind manchmal Kleinigkeiten, manchmal ist es etwas Großes. Ohne Kinder waren das die Tage, an denen ich das Nötigste machte und oft noch vor Anbruch der Dunkelheit den Tag für beendet erklärte. Das geht nun nicht mehr. Als Mutter, so der gesellschaftliche Konsens, muss man funktionieren. Rund um die Uhr, selbst im Schlaf noch eine Hand liebevoll in das im Schlafzimmer stehende Kinderbett gestreckt. Weiterlesen